Moderne Hörsysteme und Ihre Wirkung
Die wesentlichen Bestandteile eines jeden Hörsystems sind
- Ein Schallempfänger (Mikrofon)
- Ein Verstärker oder Prozessor (Mini-Computer)
- Ein Schallsender (Lautsprecher)
Die Aufgabe des Hörsystems ist es, alle Sprachanteile vollständig hörbar zu machen, ohne dabei die Schwelle der Unbehaglichkeit zu überschreiten.
Volldigitale Hörsysteme verfügen über einen digitalen Signalprozessor (Mini-Computer), der folgende Wirkung hat:
- Befreiung von Eigenrauschen
- Verbesserung der Klangeigenschaften
- Präzise Signalanalyse, die es ermöglicht, nur ausgewählte Teile eines Signals zu verarbeiten
Hochwertige volldigitale Mehrprogramm-Hörsysteme bieten dem Anwender darüber hinaus:
- Spracherkennung und Kontrastverschärfung
- Unterdrückung von Rückkopplungspfeifen
- Störschallfilterung und –unterdrückung
Moderne Hörsystem sind in 2 Bauformen verfügbar: Hinter dem Ohr-Geräte und Im-Ohr-Geräte.
Bereits 1986 gewann Geers Hörakustik den Innovationspreis der deutschen Wirtschaft für die Einführung der Im-Ohr-Geräte in Deutschland. Heute ist es der selbstverständliche Wunsch vieler, ein Im-Ohr-Gerät zu tragen.
Auch 2005 gibt es die neue Generation der modernsten Hörtechniken bei Geers: Keine Ohrschale - fast unsichtbar führt nur ein hauchdünner Schlauch in den Gehörgang! Endlich wieder hören und verstehen! Das Hörsystem kann nahezu unsichtbar genutzt werden - durch seine Leichtigkeit wird es kaum gespürt. Eine tolle Kombination aus Komfort, unauffälligem Design und akustischem Klangerlebnis in allen Hörsituationen. Erleben Sie kostenlos und unverbindlich diese neue Hörgerätegeneration.
Tipps, die das Verstehen mit Hörsystemen zusätzlich verbessern
1. Beachten Sie Hintergrundgeräusche, da Sie hierdurch irritiert werden.
Sind Hintergrundgeräusche vorhanden,
- versuchen Sie diese möglichst zu reduzieren (Fenster, Türen schließen usw.).
- wechseln Sie den Raum oder die Sitzposition.
- bitten Sie um Ruhe.
- verschieben Sie das Gespräch auf einen anderen Zeitpunkt.
2. Beachten Sie die Lichtverhältnisse:
- die Räume sollten hell beleuchtet sein.
- das Gesicht des Gesprächspartners sollte gut beleuchtet sein.
Das erleichtert das Absehen vom Mund. Sind die Lichtverhältnisse ungünstig, können Sie eventuell die Beleuchtung oder die Sitzordnung ändern.
3. Beachten Sie Ablenkungen durch optische Einflüsse:
Eine unruhige Gesprächsatmosphäre und hektische Betriebsamkeit um Sie herum wirken sich störend aus. Versuchen Sie daher,
- solchen Situationen auszuweichen (sich in ein ruhiges Eck zurückziehen).
- um Rücksichtnahme zu bitten.
- das Gespräch zu verschieben (z. B. hektisches Treiben am Bahnsteig:Gespräch verschieben auf einen späteren Zeitpunkt im ruhigen Abteil).
4. Beachten Sie die Tageszeit:
Bauen Sie wichtige Gespräche so in den Tagesablauf ein, dass der Zeitpunkt für Sie günstig ist. Ihr Hörvermögen und das Absehen vom Mund ist abhängig von der Tageszeit.
5. Beachten Sie die Gesprächsdauer:
Versuchen Sie, Gespräche möglichst kurz zu halten, da mit zunehmender Dauer die nötige Konzentrationsfähigkeit abnimmt. Bitten Sie bei einem längeren Gespräch zwischendurch um kleinere Gesprächspausen.
6. Aufklärung:
Informieren Sie Ihren Gesprächspartner über Ihre Hörsituation und über günstige Verhaltensweisen, die für ein gutes Verstehen hilfreich sind.
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