| |
Funktionssicherheit von Hörsystemen
Für die Funktionssicherheit von Hörsystemen sind drei Faktoren ausschlaggebend:
- die Trageumgebung,
- der tägliche Tragedauer und
- die Pflege
Die Trageumgebung
- Das Hörsystem sollte nicht unter der Dusche, beim Schwimmen oder bei einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit (Sauna, starkes Schwitzen) getragen werden. Feuchtigkeit ist der größte Feind des Hörgerätes.
- Bei medizinischen Untersuchungen, etwa beim Röntgen oder bei einer Kernspintomographie, sollte das Hörsystem ebenfalls abgelegt werden.
- Zudem können große Hitze und extreme Kälte Störungen verursachen.
- Eine Lagerung des Hörsystems im Autohandschuhfach kann sowohl im Sommer als auch im Winter die Funktion des Hörsystems beeinträchtigen.
Tägliche Tragedauer
- Hörsysteme sind für eine tägliche Tragedauer von bis zu 14 Stunden ausgelegt.
- Bei einer Tragedauer von 14 Stunden täglich und einer durchschnittlichen Lebensdauer von fünf Jahren ist das immerhin eine Betriebszeit von ca. 25.000 Stunden. Kein anderes elektrisches Haushaltsgerät erreicht diese Lebensdauer. Deshalb ist eine regelmäßige Überprüfung der Hörsysteme durch Ihren GEERS-Hörakustiker unbedingt erforderlich.
- Wird das Hörsystem länger als 14 Stunden täglich getragen, sind die Überprüfungsintervalle zu verkürzen.
Pflege
- Durch eine regelmäßige Pflege lässt sich die Funktionssicherheit eines Hörsystems wesentlich erhöhen. Dabei ist zu beachten, dass sowohl das Hörgerät als auch die Ohrschale gereinigt werden müssen.
- Alle notwendigen Pflegetücher und Pflegelösungen befinden sich in der GEERS-Pflegetasche, deren Konfektionierung auf das jeweilige Hörsystem abgestimmt ist.
- Während beim Hinter-Ohr-Gerät die Ohrschale separat in ein Reinigungsbad gelegt wird, darf das Im-Ohr-Hörgerät nicht in eine Flüssigkeit eingetaucht werden. Für diese Geräte gibt es spezielle Reinigungssprays und Reinigungstücher. Die Schallaustrittsöffnung des Im-Ohr-Gerätes ist durch ein kleines Sieb geschützt. Wenn dieses Sieb durch Ohrenwachs verstopft ist, muss es durch ein neues ausgetauscht werden. Feuchtigkeit, die in das Innere des Hörgerätes eingedrungen ist, kann durch eine Trockentasche wirkungsvoll entfernt werden - entweder elektrisch oder mithilfe von Trockentabletten.
- Manche Störungen sind lediglich auf entladenen Batterien zurückzuführen. Mit einem kleinen Batterietester kann die Restspannung der Energiezelle überprüft werden. Ist Feuchtigkeit in das Batteriefach eingedrungen, sollte die Batterie mit einem trockenen Tuch abgerieben werden.
|
| |
| |
|