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Schwerhörigkeit  
 

Herzlich willkommen bei GEERS.

Wir freuen uns, dass Sie unser Unternehmen gewählt haben, um Näheres zum Thema Hörsysteme zu erfahren. Auf den folgenden Seiten haben wir für Sie umfangreiche Informationen zu allen Aspekten, die mit einer Schwerhörigkeit verbunden sind, zusammengestellt.

Sicher fällt es Ihnen nicht leicht, sich mit dem Thema Schwerhörigkeit auseinandersetzen zu müssen. Aber seien Sie stolz auf sich, denn indem Sie sich bei GEERS informieren, haben Sie bereits den ersten Schritt getan. Und diesen ersten Schritt wagt nur jeder fünfte der insgesamt 16 Millionen Menschen, die von einem eingeschränkten Hörvermögen betroffen sind. Sie jedoch haben den Anfang gemacht und von jetzt an steht GEERS Ihnen zur Seite.

Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg zum guten Hören – mit der qualifizierten Beratung durch unsere Mitarbeiter und mit unserem umfangreichen Serviceprogramm.

Bei GEERS befinden Sie sich in guten Händen. Dafür stehen unsere patentierte Dienstleistung A-Life® und die DIN EN ISO 9001:2000 Zertifizierung unseres Qualitätsmanagements.

Schwerhörigkeit

Ein Nachlassen der Hörfähigkeit kann jeden Menschen treffen, unabhängig von Alter, Geschlecht, beruflicher Tätigkeit und sozialem Umfeld. Obwohl das Thema Schwerhörigkeit große Teile der Bevölkerung betrifft, findet es dennoch selten Eintritt in die öffentliche Diskussion. Dabei sprechen die Zahlen für sich:

  • Weltweit leiden ca. 500 Millionen Menschen unter einem schlechten Gehör
  • In Europa sind ca. 70 Millionen Menschen betroffen
  • In Deutschland leben 16 Millionen Menschen – das sind 20% der Bevölkerung - mit einer Hörminderung
  • Davon haben 6 Millionen Menschen eine Schallleitungs-Schwerhörigkeit, die durch medizinische Maßnahmen ausgeglichen werden kann
  • Für 10 Millionen Menschen wirkt ihre Schallempfindungs-Schwerhörigkeit lebenslang als Belastung im privaten Leben und im Berufsalltag.
  • Lediglich 3 Millionen von diesen 10 Millionen Menschen verwenden einfache Hörgeräte oder moderne Hörsysteme mit Sprachprozessoren
  • Die übrigen 7 Millionen Menschen wissen noch nicht, welche Verbesserung der Lebensqualität sie durch ein Hörsystem erlangen können

Viele dieser Menschen lassen sich erst von einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt (HNO) oder einem Hörgeräteakustiker beraten, wenn die Schwierigkeiten beim Hören im Laufe der Zeit immer weiter zunehmen und das Nachlassen der Hörfähigkeit bereits zum ernsthaften Problem im Alltag geworden ist. Im Jahr 2003 lag der Zeitraum, der zwischen dem Auftreten erster Probleme beim Hören und dem Aufsuchen eines Facharztes oder eines Hörgeräteakustikers lag, durchschnittlich bei 10 Jahren.

Nach dieser langen Zeit, in der die Erkrankung immer weiter fortgeschritten ist, kann die bestmögliche Hörverbesserung jedoch nicht mehr in jedem Fall erreicht werden.

  • Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass der Erfolg von Hörsystemen umso größer ist, je früher und je regelmäßiger sie verwendet werden.
  • Durch die Hörminderung verarbeitet und interpretiert das Gehirn die Sprache anders als bei einem gesunden Gehör. Das Gehirn verlernt die Verarbeitung der Sprachanteile, die aufgrund der Hörminderung in der langen Zeit bis zur Behandlung nicht mehr gehört werden. Das Gehirn muss die Verarbeitung dieser Sprachanteile erst wieder neu erlernen – durch das Hören mit einem Hörsystem.

Schwerhörigkeit und ihre Ursachen

Eine Schwerhörigkeit kann unterschiedliche Ursachen haben. Diese werden im Folgenden kurz aufgeführt. Detaillierte Informationen finden Sie unter dem Menupunkt Medizinischer Aspekt. Umfangreiche Informationen zum Thema Schwerhörigkeit bei Kindern sind in der Rubrik für Eltern aufgeführt.

  • Mittelohrschwerhörigkeit oder Schallleitungsschwerhörigkeit
    Im Fall dieser Form von Schwerhörigkeit wird der Weitertransport des Schalls erschwert oder verhindert. Die Probleme sind in vielen Fällen vorübergehend oder lassen sich durch die Behandlung eines HNO-Facharztes beheben.
  • Innenohrschwerhörigkeit
    Diese Schwerhörigkeit kann gleichermaßen junge wie alte Menschen treffen. Sie kommt jedoch am häufigsten bei älteren Menschen vor und wird daher fälschlicherweise auch als Altersschwerhörigkeit bezeichnet. In den meisten Fällen sind es die feinen Haarzellen in der Hörschnecke, die in ihrer Funktion eingeschränkt sind oder nicht mehr arbeiten. Individuell angepasste Hörtechniken stellen optimale Möglichkeiten zur Kompensation der Hörschwierigkeiten dar.
  • Schwerhörigkeit von Geburt an
    Diese Schwerhörigkeit betrifft ein bis zwei von Tausend Neugeborenen. Ursachen können spezielle genetische Veränderungen, Risiko-Schwangerschaften und Infektionskrankheiten während der Schwangerschaft sein. Besonders Infektionskrankheiten bedrohen auch nach der Geburt weiterhin die Hörfähigkeit. Bei Säuglingen und Kleinkindern ist es entscheidend, dass eine Hörminderung möglichst früh erkannt wird. Nur so kann die Hörminderung von Anfang an durch ein Hörsystem kompensiert und eine bestmögliche Sprach-Entwicklung ermöglicht werden.
 
 
 
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